Donnerstag, 16.12.2010
Einsatz ohne Wenn und Aber für die Natur
Von der Junior Rangerin zur Freiwilligen - Freiwilliges Engagement ungebrochen Seit 2005 ist Corinna Sawall aus Watzkendorf Junior Rangerin bei den „Waldkäuzen“ in Serrahn. Sie wurde vor kurzem von der Rangerin Gitta Köstler aufgrund ihres Alters feierlich entlassen. Doch sie wird sich als Freiwillige weiter für den Müritz-Nationalpark engagieren. Das berichtet das Nationalparkamt Müritz in einer Pressemitteilung.Bei der Verabschiedung erhielt die Schülerin der Nationalparkpatenschule Gymnasium Carolinum einen Rucksack, der sie während ihrer Freiwilligentätigkeit begleiten wird.
Die 1994 geborene Schülerin sagt zu ihrer Tätigkeit als Junior Rangerin: „Es war eine schöne Zeit. Ich habe viel gelernt, was ich auch in der Schule anwenden konnte. Ich habe nette Leute kennen gelernt. Manchmal ist mir das frühe Aufstehen am Samstag schwer gefallen. Aber die Themen waren interessant. Ich werde trotzdem weiterhin als freiwillige Helferin im Nationalpark arbeiten.“
Mittwoch, 27.10.2010
Neobiota im Müritz Nationalpark
Wissenschaftliche Tagung zu „Neubürgern“ - Kontroverses Thema Am 10. November 2010 findet von 10 bis 16 Uhr im Schloss Hohenzieritz (Landkreis Mecklenburg-Strelitz) das 8. wissenschaftliche Kolloquium statt. In diesem Jahr geht es um das Thema „Neobiota in der Nationalpark-Region“. Neobiota sind Tiere, Pflanzen und andere Organismen, die ursprünglich in andere, teils weit entfernte, Ökosysteme gehören. Sie lösen fast reflexartige Abwehrhaltungen aus und scheinen so gar nicht zu einem Schutzgebiet von der Kategorie des Müritz-Nationalparks zu passen. Neben den auffälligen – wie z. B. Waschbär oder Spätblühende Traubenkirsche – gibt es auch in Mecklenburg-Vorpommern viele Neobiota-Arten in den verschiedensten Organismengruppen. Einige wurden bewusst eingeführt, andere sind versehentlich in Freiheit gelangt, wieder andere haben den Weg von allein gefunden.
Dienstag, 28.09.2010
Mensch! Natur! - Filmfestival im Müritzer Schutzgebiet
Filmfestival war voller Erfolg - Publikumspreis an „Die Stimme des Adlers“
Das 1. Neustrelitzer Naturfilmfestival unter dem Motto „Mensch! Natur!“ ging Ende September erfolgreich zu Ende. Fast 400 Besucher kamen und schauten einen oder mehrere der 14 Kurz- und Langfilme. Der Publikumspreis ging an die schwedisch-deutsche Produktion „Die Stimme des Adlers“, die unter der Regie des Dänen René Bo Hansen entstand. Mit diesem halbdokumentarischen Abenteuerfilm ist es dem Regisseur besonders gut gelungen, das Verhältnis des Menschen zur Natur herauszustellen. Die Zuschauer schätzten außerdem übereinstimmend ein, dass der Film zum Nachdenken anregt.
Der in Kopenhagen geborene Hansen hat zahlreiche Dokumentationen über Kinder und soziale Missstände für das skandinavische Fernsehen produziert. Die „Stimme des Adlers“ ist sein erster großer Kinofilm. Er stellt mit ihm seine großen Erfahrungen mit Dreharbeiten in der Mongolei unter Beweis.
Der Zuschauerpreis ist ein aus Holz gefertigte Publikumsadler, der in der Werkstatt des Neustrelitzer Holzkünstlers Martin Herrmann „das Licht der Welt erblickte“. Er ist mit 1000 € dotiert. Die Veranstalter werden den Regisseur bitten, das Preisgeld medienwirksam an eine Naturschutzorganisation oder - initiative zu spenden.